Anselm Dalferth arbeitet auf vielfältige Weise in den performativen Künsten, insbesondere an den Übergängen und in den Zwischenbereichen von Performance – Konzert – Musiktheater – Installation. 
Engagements führten ihn u.a. auf Kampnagel und zur Elbphilharmonie Hamburg, an die Philharmonie Luxembourg, zu den Ensembles Modern und Resonanz, an die Deutsche Oper Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, das Nationaltheater Mannheim, zum Beethovenorchester Bonn und zur Sächsischen Staatskapelle Dresden. Am Staatstheater Mainz war er Künstlerischer Leiter des „Hörtheater“ (2014-2021) mit Produktionen auf allen Bühnen des Hauses und im öffentlichen Raum. 
Anselm Dalferth leitete zahlreiche künstlerische Vermittlungsprojekte und gründete das Mannheimer Geräuschorchester und das Mainzer Geräuschensemble mit Bürger*innen. Seine Arbeiten für junges Publikum waren bei internationalen Festivals zu sehen, so u. a. am Strathmore Arts Center Washington DC, dem Schäxpir Festival Linz, dem Europäischen Festival Happy New Ears, in der Kölner Philharmonie, beim Kuckuck Festival München, auf Kampnagel Hamburg und beim Fratz Festival Berlin.
Er blickt auf eine umfangreiche Auftrittstätigkeit als Performer/Geiger u.a. mit Soloprojekten und mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Ensemble Modern, am Theater Freiburg und auf Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, bei MaerzMusik Berlin, den Klangspuren Schwaz oder dem Wacken Festival zurück. 
Zu seinen Auszeichnungen gehören der Götz Friedrich-Studiopreis (2013), die Einladung zum Theatertreffen des deutsch-europäischen partizipativen Theaters (2015), Nominierungen für den „Faust“ (2018 und 2019) und zahlreiche Nennungen in Kritikerumfragen der gängigen Fachzeitschriften.
Anselm Dalferth lehrt als Professor für Konzert und Performance an der staatlichen Hochschule für Musik Nürnberg.